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16.02.2015 18:10 Alter: 4 yrs
Kategorie: Veranstaltungen

Seminar „Treffpunkt Wendekinder“

28. – 29. März 2015, Bildungshaus St. Ursula, Trommsdorfstraße 29, Erfurt. Biografie-Workshop, Autorenlesung und Zeitzeugengespräch.


Heimat als Ort – Zwischen Weggehen und Bleiben
Biografie-Workshop, Autorenlesung und Zeitzeugengespräch
28. – 29. März 2015, Bildungshaus St. Ursula, Trommsdorfstraße 29, Erfurt.

Programm
Samstag, 28. März 2015
10.00 Uhr Ankunft und Registrierung
10.30 Uhr Begrüßung durch die Seminarleitung und Kennenlernen

11.00–13.00 Uhr Biografie-Workshop I „Heimat als Ort –Zwischen Weggehen
und Bleiben“ mit Romy Köhler

13.00 Uhr Mittagessen

14.00–16.00 Uhr Biografie-Workshop II
„Heimat als Ort –in mir“ mit Romy Köhler

16.00 Uhr Kaffeepause

16.30 Uhr Lesung aus dem Drei- Generationen- Roman:
„Fremde Zeichen“ mit der Autorin Anne Richter

anschließend Podiumsdiskussion
„Heimat-Erleben aus innerfamiliären Mehrgenerationenperspektiven“
Moderation: Romy Köhler

18.30 Uhr Abendessen

Sonntag, 29. März
9.30-10.30 Uhr Im Gespräch mit Zeitzeugen:
„Zwischen Weggehen und Bleiben in der DDR, der Wendezeit und heute“
Moderation: Ursula Nirsberger

10.30 Uhr Kaffeepause

11.00-12.30 Uhr Nachlese Biografie-Arbeit und Auswertung

12.30 Uhr Mittagessen
14.00 Uhr Abreise

 

Biografie-Workshop I
-Heimat als Ort –zwischen Weggehen und Bleiben
Viele von uns Wendekindern leben heute in den alten Bundesländern oder haben die Orte ihrer Kindheit in Richtung Großstadt verlassen. Wenn wir von Zeit zu Zeit an unsere Heimatorte zurückkehren, begegnen wir dort auch den Ausläufern eines politischen Systems, das vor 25 Jahren zusammengebrochen ist. Wie fühlt es sich an, in und „zwischen“ 2 Welten aufgewachsen zu sein? Und wo, wie und mit wem definiere ich heute meine Heimat?

Im Biografie-Workshop II ergründen wir die Frage nach der Heimat als Ort – in mir. Was erinnere ich heute gern aus meiner ersten Heimat - und was definiere ich als „schwieriges Erbe“? Ist meine gegenwärtige Heimat ein Ort, ein Gefühl, eine Erinnerung oder eine Zukunftsvision? Und wie geht es mir damit?

Fremde Zeichen: heißt der drei Generationen Roman von Anne Richter, der über 3 Jahrzehnte der deutschen Teilungs- und Wiedervereinigungsgeschichte angelegt ist. Die Autorin, 1973 in Thüringen geboren, ist selbst ein „Wendekind“, und so freuen wir uns auf ihre Autorenlesung und das gemeinsame Podiumsgespräch über Heimat-Erleben aus innerfamiliären
Mehrgenerationen-Perspektiven
.

Das Zeitzeugengespräch thematisiert die Frage nach den unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen, in denen sich die einzelnen Gesprächspartner zwischen „Weggehen und Bleiben“ entschieden haben, und eröffnet so den intergenerationellen Heimat-Dialog in Thüringen.

Es laden Euch recht herzlich ein:
Romy Köhler, Netzwerk Dritte Generation Ostdeutschland
Ursula Nirsberger, Referentin Landeszentrale für politische Bildung Thüringen


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Flyer um download: www.lzt-thueringen.de